Bedenkenmanagement

Die Formulierung / Deklarierung von Bedenken ist die Vorstufe bzw. ein Vorinformationssystem vor den idR. alsaggressiv empfundenen Schreiben der Prüf- und Warnpflicht, die sowohl für Planer als auch für ausführende Firmen im (A)BGB als Pflicht verankert ist.

BedenkenManagement [BDM] befasst sich mit verbal beschriebenen Hinweisen, Stellungnahmen zu Projektunterlagen oder Anweisungen, die im Zuge der Projektarbeit als bedenklich / falsch erkannt und systematisch abgearbeitet werden sollen.

BDM ist Werkzeug und Methode für die Beschreibung und Bewertung solcher Sachverhalte und für die Maßnahmenbearbeitung, mit dem Vorteil, dass sowohl Vorgangsweise als auch Review vorab deklariert und in den Bezeichnungen, Bewertungen reglementiert werden.

Im Laufe der Projektarbeit können situationsbezogene Bedenken unterschiedlich bewertet / nachjustiert werden, sodass stets aktuelle / aktualisierte Betrachtungen vorliegen.

Ein weiterer Aspekt ist bei flächendeckender Arbeit mit BDM, dass auch ein großes Projekt die Grenzen seiner finanziellen / operativen Flexibilität bei der Summierung von Risiken schnell erreicht und die mehrstufige Bewertungim Issue Management sowie Regeln zum argumentierten Risikoausgleich aufgebaut werden können.

BedenkenManagement (BDM) umfasst alle vor der Einstellung von Risiken (notwendigen) Tätigkeiten, Maßnahmen zur frühzeitigen, systematischen Erkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung (Monitoring) und Kontrolle von unklaren / bedenklichen / falschen Situationen und Unterlagen. Erfolgreiches BDM trägt dazu bei Risiken mit Maßnahmen entgegenzuwirken und kann damit den Projekterfolg verbessern.

Wesentlicher Zweck ist der Aufbau einer interaktiven prozessorientierten Arbeitsplattform für die strukturierte, geordnete Abarbeitung der jeweils einzeln zu behandelnden Fälle.

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