Prüfvermerke

Prüfvermerke sind periodische und fallbezogene Soll/Ist-Vergleiche, mit denen die Projektarbeit verbessert und/oder vorangetrieben wird.

Im Rollenbild der ArchitektInnen und GeneralplanerInnen, der Projektsteuerung und der Begleitenden Kontrollen sind viele Prüfungsvorgänge zur Projektarbeit vorgesehen.

Auch die Planfreigaben oder Rechnungsfreigaben über mehrere Instanzen sind Dokumente, bei denen die bürogrenzenverbindende Zusammenarbeit in einem Datenmodell inhaltlich Vorteile und Rationalisierungspotenziale bewirken kann, indem stufenweise die Stellungnahmen der Prozessbeteiligten abgearbeitet werden.

Prüfvermerke sind ein Qualitätssicherungswerkzeug in der Projektarbeit, befassen sich je nach Blickwinkel mit Planungen, Berechnungen, Beschreibungen oder mit Aspekten ausführender Gewerke, je nach Rolle des Autors/der Autorin im Projekt mit Freigaben zu Vorentwurf oder Entwurf, mit der Prüfung einzelner Themen oder Pläne oder mit der Prüfung des Fliesenspiegels in einem Raum des neuen Objekts.

Prüfvermerke sind ein Arbeits-, Steuerungs- und Dokumentationswerkzeug konsequenter Projektarbeit, bindet die Projektbeteiligten zu Stellungnahmen im Diskurs der Argumente ein. Die Prozessschritte definieren die Reihenfolgen, der/die Nachfolgende sieht die Stellungnahmen davor und findet so in Sachverhalten, wie beim physischen Transport dicker Akten, rascher von einer Bearbeitung zur nächsten.

Klare Strukturen der Zuordnung von PVs verbessern die Entscheidungsfindung in unscharfen Situationen.

PVs können von mehreren Projektbeteiligten in die gemeinsame Datenbank eingetragen, jedenfalls aber bürogrenzen-übergreifend abgearbeitet werden. Die Bearbeitung ist immer zugleich auch schon die Dokumentation und die Erinnerung den nächsten Schritt einzuleiten oder Berichte über mehrere PVs zusammenzufassen.

Die Fokussierung auf einen Arbeitskreis, die Abgrenzung von den tasks der täglichen Projektarbeit führt idR. meist zu konzentrierter Behandlung der zu verbessernden Bearbeitung, aber auch zu besserer Übersicht über die Optimierungen des Projekts / der Projektarbeit.

Die (Um)Gliederung nach AutorInnen, betroffenen Gewerken, nach Erledigungsgrad oder Raumbuch erleichtert die Zusammenschau, das Abarbeiten ev. Einwände.

Im BerichtsMgt können mehrere Prüfvermerke zusammengefasst, die TeilnehmerInnen, deren Rechte und die Verteilung festgelegt werden. Jeder Bericht wird protokolliert, die im Arbeitskreis Beteiligten und die Betroffenen werden per Benachrichtigung von den Fortschreibungen verständigt.

Ziel: mit strukturierten Prüfvermerken die Qualitätsziele sicherstellen.

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