Entscheidungsmanagement

Zu späte Entscheidungen und Planungsänderungen sind die Hauptursache für viele Kosten+Terminüberschreitungen - so die veröffentlichte Meinung in vielen plakativen Schlagzeilen. Entscheidungen + Änderungen sind aber notwendige Ansätze zur Optimierung von Projekten, die ohne diese - auch für die Planer aufwändigen - Zwischenschritte nicht den nachgeschärften Bedarf erfüllen.

Eine gute Dokumentation der Entscheidungen + Änderungen kann die vielen oft kleinen Schritte der Anpassungen an den vom Besteller vorgeschriebenen Bedarf verständlicher und Kosten- und Terminauswirkungen nachvollziehbar machen.

Entscheidungen + Änderungen sind wichtige Ansätze zur Zusammenarbeit für Auftraggeber, Projektsteuerer, Planer und ausführende Firmen, die eine intensive Abstimmung brauchen.

Neu ist der Schritt in die interaktive Web-Bearbeitung in einem gemeinsamen Kooperationsmodell, für alle Beteiligte in einem gemeinsamen Datenmodell.

Neu ist, dass Sie diese Web-Programme preiswert mieten können, solange wie Ihr Projekt diese Werkzeuge braucht. So zahlt sich auch die Nachbearbeitung aus, um schon begonnene Projekte auf den Stand zu bringen.

Planung ist die Konfiguration anwendungsorientierten Wissens, um mit den Ergebnissen ein Bauprojekt möglichst friktionsarm zu planen und zu errichten.

Planer planen nicht für sich selbst, weshalb eine qualifizierte Interaktion mit dem/r AuftraggeberIn (NutzerIn) über die Teilergebnisse wesentlich ist für den Projekterfolg.

Entscheidungen sind organisierte, dokumentierte Auswahlsituationen zu einzelnen Möglichkeiten der (Weiter) Planung bzw. zwischen zwei oder mehreren Lösungsmöglichkeiten.

Proaktive Entscheidungen über die Vorschläge oder Fragen der PlanerInnen sind eine wichtige Managementaufgabe der Projektleitung und der Projektsteuerung.

Die Organisation dieser Zusammenarbeit nennt man: EntscheidungsManagement, bei fortgeschrittener Planung: ÄnderungsManagement.

Die methodische Vorgangsweise ist an den Anforderungen des BauprojektManagement orientiert, bietet aber auch anderen komplexen Projekten eine gute Hilfe die Schritte der Entscheidungsfindung anzuleiten, abzubilden und zu protokollieren.

Die Systematik der Vorlagen, der Erläuterungen vor dem/r AG ist ähnlich wie in den späteren Änderungsbearbeitungen.

Varianten werden mit Stellungnahme der Projektbeteiligten argumentiert, mit Terminen und Kosten hinterlegt. Der/die ObjektplanerIn passt die Beiträge der FachplanerInnen zusammen und legt konsistente, immer gleich strukturierte Ergebnisse dem/r AG zur Entscheidung vor.

Zu späte Entscheidungen sind oft nur Ergebnis mangelhaft dargestellter Alternativen, in der Folge oft auch Ursache unnötiger Mehrkosten.

Der Aufwand für die Bearbeitung von Entscheidungen nimmt mit jeder Leistungsphase zu, weshalb PlanerInnen möglichst viele Entscheidungen zu speziellen Projektausbildungen sehr früh herbeiführen sollten.

Strategisches Ziel der Organisationshilfe EntscheidungsManagement ist, in der Bearbeitung zugleich die Dokumentation der Einzelschritte aufzubauen und zu festigen.

Eine gute Dokumentation kann die vielen, oft kleinen Schritte der Anpassungen an den Bedarf verständlicher, Kosten- und Terminauswirkungen nachvollziehbar machen und Wiederholungsbearbeitungen vermeiden.

Alle „Aufgaben“ aus dem EntscheidungsManagement werden mit Benachrichtigungen weitergeleitet und in einer Nachrichtenliste angezeigt.

Ziel: Sicherheit im Planungsprozess durch gut vorbereitete und rechtzeitig getroffene Entscheidungen.

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